Gefährdungsbeurteilung

psychische Belastung am Arbeitsplatz

Auch für Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen wurde 2018 erneut ein Anstieg ermittelt. Nachdem 2016 ein leichter Rückgang der Fehlzeiten mit Diagnosen von psychischen Störungen zu verzeichnen war, setzte sich der Trend zu steigenden Fehlzeiten unter entsprechenden Diagnosen in den Jahren 2017 und 2018 erneut fort. (.....)

Damit war jede Erwerbsperson im Jahr 2018 durchschnittlich 2,77 Tage unter der Diagnose einer psychischen Störung krankgeschrieben. Psychische Störungen bildeten damit im Jahr 2018 erstmals die bedeutsamste Erkrankungsgruppe im Hinblick auf die Fehlzeiten. (.....)

 

Von 2006 bis 2018 sind Fehlzeiten unter diesen Diagnosen bei Erwerbspersonen altersbereinigt um insgesamt 92 Prozent gestiegen.

 

Quelle: Gesundheitsreport, Arbeitsunfähigkeit TK 2019 Seite 5

Seit Ende 2013 sind alle Arbeitgeber

gem. § 5 Abs. 3 Ziff. 6 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung an den Arbeitsplätzen durchzuführen.

Erfolgt diese vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz nicht, können Arbeitgebern sogar Regressansprüche durch Krankenversicherungen und andere Sozialversicherungsträger drohen, die Gelder für die Wiederherstellung der Gesundheit von Arbeitnehmer*innen aufgewendet haben. Dies hängt stets von der Frage ab, ob Arbeitgeber bei zu erwartender Kenntnisnahme einer solchen psychischen Belastung für rechtzeitige Abhilfe hätten sorgen können und auch müssen, so dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung hätte vermieden werden können.


Ort der Veranstaltung: Inhouse

 

Ziel:

Schutz der psychischen Gesundheit der Arbeitnehmer*innen und Sicherung der Leistungsfähigkeit im Unternehmen. Verringerung von Krankenständen aus Gründen psychischer Beeinträchtigungen.

 

Methoden:

Beratung und Workshops, Betriebsbegehung, Fragebögen

Berater:

Expertenteam aus den Bereichen:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Psychologie
  • Recht
  • Gesundes Führen
  • Medizin

 

Im Rahmen dieser Gefährdungsbeurteilung führen wir ein Audit durch und bewerten, ob die Gegebenheiten an den Arbeitsplätzen psychische Belastungsfaktoren aufweisen, die zu einer Gesundheitsgefährdung werden können.

Unsere Vorgehensweise beim Audit zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz lässt sich grob in folgende Punkte fassen, die jedoch stets individualisiert und an das Unternehmen angepasst werden.

  1. Orientierung: Wir lernen Ihr Unternehmen kennen.
  2. Information: Führungskräfte und Mitarbeiter erhalten alle wichtigen Informationen.
  3. Analyse: Onlinefragebögen aus eigener Entwicklung, Kurzworkshops.
  4. Auswertung: Erstellen einer gesetzeskonformen Dokumentation und Besprechen des Ergebnisses.
  5. BGM Maßnahmen: Auf Wunsch Planung, Einführung und Umsetzung von Abhilfemaßnahmen.
  6. Nachgang: Wirksamkeitskontrolle von Maßnahmen, Aktualisierung und Fortschreibung.
  7. BR/PersR: Ordnungsgemäßer Einbezug von Betriebsrat oder Personalrat.
  8. Neues MSchG: Auf Wunsch Einbezug Beurteilung nach MSchG 2018.

Kontakt

 

psychische Belastung am Arbeitsplatz


Konstitution GbR

Friedrich-Ebert-Str. 55  –   42103 Wuppertal

Tel: 0202- 496077- 18

info@konstitution.eu

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